Forschung

 

Die sozial- und verhaltenswissenschaftliche Forschung am Institut für Gerontologie beschäftigt sich vor allem mit den folgenden fünf Themen:

 
  1. Mit den Potenzialen und Ressourcen des Alters für gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung, für Generationensolidarität und Generationengerechtigkeit. Dabei leistet diese Forschung einen Beitrag zur Bewältigung von Herausforderungen des demographischen Wandels. In diesem Kontext kommt gesellschaftlichen Altersbildern große Bedeutung zu, da diese Einfluss auf die Umsetzung von Potentialen und Ressourcen ausüben. Zudem ist bei der Analyse der Altersbilder ein Kultur vergleichender Ansatz essenziell.
  2. Mit der interindividuellen und intraindividuellen Variabilität sowie Plastizität in den verschiedenen Dimensionen der Kompetenz. Dabei wird Kompetenz definiert im Sinne von Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Aufrechterhaltung und Wiederherstellung eines selbstständiges, aufgabenbezogenen und sinnerfüllten Lebens in einer stimulierenden, unterstützenden (physischen, sozialen, infrastrukturellen) Umwelt.
  3. Mit den Interaktionen zwischen körperlichen, seelisch-geistigen und sozialen Alternsprozessen. Diese Forschung dient dazu, zu einem vertieften Verständnis von Altern und Alter zu gelangen sowie ein umfassendes (mehrdimensionales) System von Interventionsstrategien zu entwickeln.
  4. Mit der Lebensqualität von Menschen, die an (physischen und psychischen) Erkrankungen leiden.
  5. Mit der Entwicklung von Interventionsstrategien, die sich auch an objektiven und subjektiven Kriterien von Lebensqualität orientieren.

 

Verantwortlich: E-Mail
Letzte Änderung: 18.06.2015
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