Dr. phil. Sebastian Ritzi, Studiengangkoordination

Institut für Gerontologie
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Bergheimer Str. 20
69115 Heidelberg

Tel.: 06221 - 54 81 84
Fax: 06221 - 54 59 61

E-Mail: sebastian.ritzi[at]gero.uni-heidelberg.de
Raum: 145 (1. OG)

G Ensink Web

 

Informationen zur Sprechstunde (Stand: 14.12.2022)

Die persönliche Sprechstunde findet nach Terminvereinbarung per E-Mail statt. Wenden Sie sich mit Ihren Anliegen gerne per E-Mail an Herrn Ritzi.

Sehen Sie hier die Umsetzung der Corona-Verordnung an der Universität Heidelberg. Die Homepage wird fortlaufend aktualisiert.

Häufig gestellte Fragen zum Studium und Lehre finden Sie hier.

 

Vita und Ausbildung

• seit 2019: Akademischer Mitarbeiter und Studiengangskoordination am Institut für Gerontologie, Universität Heidelberg
• seit 2019: Doktorand im Graduiertenkolleg „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“, Netzwerk AlternsfoRschung (NAR), Universität Heidelberg
• 2018–2019: Stipendiat im Graduiertenkolleg „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“, Netzwerk AlternsfoRschung (NAR), Universität Heidelberg
• 2018–2019: Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Gerontologie, Universität Heidelberg
• 2011–2017: Studentische Hilfskraft am Institut für Gerontologie, Universität Heidelberg
• 2012–2013: Kontaktstudium zum Fitness Coach für Senioren, Universität Konstanz
• 2011–2017: Studium des höheren Lehramts an beruflichen Schulen mit der Fachrichtung Gesundheit und Gesellschaft – Care, Universität Heidelberg:
- 1. Staatsexamen in Gesundheit und Gesellschaft – Care,
- 1. Staatsexamen in Philosophie/Ethik
• 2010–2011: Weiterbildung zum staatl. gepr. Altenpfleger für Gerontopsychiatrie
• 2010: Weiterbildung zum Qualitätsmanagementbeauftragten für die stationäre und ambulante Altenhilfe
• 2009–2017: Tätigkeit als Altenpfleger (für Gerontopsychiatrie) in verschiedenen Institutionen der stationären und offenen Altenarbeit
• 2006–2009: Ausbildung zum staatlich geprüften Altenpfleger

Arbeitsschwerpunkte

• Ethische Problemstellungen des Einsatzes freiheitsentziehender Maßnahmen (FEM) bei gerontopsychiatrisch erkrankten Menschen in der stationären Langzeitpflege, der offenen Altenhilfe, im Akutkrankenhaus sowie in psychiatrischen Kliniken
• Philosophische und ethische Aspekte des Alter(n)s
• Ethische Herausforderungen in der Pflege und Betreuung alter Menschen
• Pflegemanagement und Qualitätssicherung in der offenen und stationären Altenarbeit
• Pflege- und Berufspädagogik in der Lehrerbildung

Weitere Tätigkeiten und Aktivitäten

• Pflegefachlicher Gutachter für verschiedene Betreuungsgerichte
• Pflegesachverständiger für die Heimaufsichtsbehörde der Stadt Heilbronn
• Tätigkeit als Dozent in der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Pflegekräften
• Mitglied der Expertengruppe des Dementia in Europe Ethics Reports 2020, Alzheimer Europe

Mitgliedschaften

• Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e.V.
• Akademie für Ethik in der Medizin e.V.

Lehre im Bachelor- und Masterstudiengang „Gerontologie, Gesundheit und Care“

• Ethik / Thanatologie
• Berufspädagogik
• Fachdidaktik im Berufsfeld Pflege
• Pflege- und Qualitätsmanagement
• Pflegewissenschaft
• Praktische Berufsausbildung in der Pflege

 


Publikationen
 

 

Dissertation

Ritzi, S. (2023): Freiheitseinschränkende Maßnahmen bei Menschen mit Demenz in professionellen Sorgebeziehungen. Kritische Darstellung und ethisch-fachliche Reflexion, Wiesbaden.

Link zur Open-Access-Publikation.

 

Beiträge in Fachzeitschriften

Ritzi, S. (2022): „Freiheitseinschränkende Maßnahmen in der Pflege und Begleitung von Menschen mit Demenz. Die Versorgungspraxis kritisch hinterfragen und ethisch reflektieren”, in: Pro Alter, Jg. 54, H. 3/22, S. 53-56.

Ritzi, S. (2022): „Freiheitseinschränkende pharmakologische Interventionen bei Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus. Eine ethische Analyse”, in: Zeitschrift für medizinische Ethik, Jg. 68, H. 1, S. 21-38.

Ritzi, S.; Emde, M.-S. (2021): „Freiheitsentziehung durch Medikamente in der Pflege alter Menschen – Ein kritischer Blick“, in: Seniorenheim-Magazin. Fachmagazin für Einkauf und Management, H. 2, S. 9-12.

Ritzi, S.; Klie, T. (2021): „Freiheitsentziehende Maßnahmen bei Menschen mit Demenz im Krankenhaus: Eine kritische Bestandaufnahme aus pflegefachlicher und juristischer Perspektive“, in: Betreuungsrechtliche Praxis. Zeitschrift für soziale Arbeit, gutachterliche Tätigkeit und Rechtsanwendung in der Betreuung, 30 Jg., 2/2021, S. 58-61.

Ritzi, S. (2021): „Mechanische Mittel zur Freiheitsentziehung in der stationären Altenpflege erfolgreich vermeiden“, in: Seniorenheim-Magazin. Fachmagazin für Einkauf und Management, H. 1, S. 6-8. (Link zum Artikel)

Ritzi, S.; Kruse, A. (2019): „Würde, Freiheit, Leiblichkeit. Ethische Kategorien bei der Anwendung freiheitsentziehender Maßnahmen bei Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“, in: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, Bd. 52 (Suppl. 4), S. 243-248. (Link zum Aufsatz: https://doi.org/10.1007/s00391-019-01622-3)

Ritzi, S.; Schneider, J. (2019): „Freiheitsentziehende Maßnahmen in der stationären Langzeitpflege – wie begegnet man ihnen mit Haltung?“, in: Seniorenheim-Magazin. Fachmagazin für Einkauf und Management, H. 2, S.50-51. (Link zum Artikel)

Ritzi, S.; Ensink, G. (2019): „Sorge (Care) und sorgende Gemeinschaft (caring community): Eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, in: Impu!se für Gesundheitsförderung, Bd. 103, S. 5-6. (Link zum Artikel)

Ritzi, S.; Narchi, J. (2019): „Freiheitseinschränkende Maßnahmen bei Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen im Akutkrankenhaus“, in: Geriatrie up2date, Bd. 1, H. 3, S. 267-280. (Link zum Artikel)

Ritzi, S.; Ensink, G. (2013): „Schlafen wie zu Hause“, in: Altenpflege: Vorsprung durch Wissen, Bd. 38, H. 2, S. 36-38.

 

Beiträge in Sammelbänden

Ritzi, S.; Schmitt, E.; Kruse, A. (2022): „Menschen mit einer geistigen Behinderung und altersassoziierter Pflegebedürftigkeit – Ausgewählte Aspekte für die professionelle Pflege und Begleitung“ in: Pflege-Report 2022. Spezielle Versorgungslagen in der Langzeitpflege, Open-Access-Publikation, S. 169-180.

 

Stellungnahmen

Co-Autor des Dementia in Europe Ethics Reports 2020: „Legal capacity and decision making: The ethical implications of lack of legal capacity on the lives of people with dementia”, Alzheimer Europe, 2020. (Report)

 

Rezensionen

Ritzi, S. (2021): Buchrezension „Mark Schweda/Michael Coors/Claudia Bozzaro (Hrsg.), Aging and Human Nature. Perspectives from Philosophical, Theological, and Historical Anthropology (International Perspectives on Aging 25), Cham 2020, 287 Seiten”, in: Zeitschrift für medizinische Ethik, Jg. 67, H. 3, S. 424-427.

 

Wissenschaftliche Vorträge

Ritzi, S. (2021): „Die Anwendung freiheitsentziehender Maßnahmen bei Menschen mit Demenz in professionellen Sorgebeziehungen. Kritische Darstellung und ethisch-fachliche Reflexion“. Online Abschlusskongress des Graduiertenkollegs „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“ Veranstalter: Netzwerk AlternsfoRschung (NAR); Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und Partner, 16.04.2021.

Eckstein, C.; Ritzi, S.; Schönstein, A. (2019): Diskussion: „Erkennen – vermeiden – handeln. Sensibler Umgang mit geriatrischen Patienten in der klinischen Versorgung“. Abschlusskongress der Robert-Bosch-Stiftung: Das Demenzsensible Krankenhaus – Fakten. Praxis. Perspektiven. Wissenschaftstag, 12. November 2019, Berlin.

Ritzi, S. (2019): „Moralische Positionen von Ärzten und Pflegekräften in der Akutversorgung zur Anwendung freiheitseinschränkender Maßnahmen bei Menschen mit Demenz“. Im Rahmen des Symposiums „Mehr Care statt (nur) Cure?“: Den Herausforderungen im Kontext einer fachlich und ethisch begründeten Versorgung von Menschen mit Demenz begegnen. Fachtagung der Sektionen III und IV der DGGG, 18.-20. September 2019, Berlin.

 

Wissenschaftliche Poster-Präsentationen

Emde, M.-S.; Eckstein, C.; Ritzi, S.; Kruse, A. (2020): „Die Anwendung freiheitsentziehender Maßnahmen bei Patient*innen mit Delir im Akutkrankenhaus“. 11. DGP-Hochschultag – Pflegewissenschaft im Dialog, 13.11.2020.

Ritzi, S. (2018): „Freiheitsentziehende Maßnahmen bei geriatrischen Patienten im klinischen Alltag“. Gemeinsamer Jahreskongress DGGG & DGG, „Vielfalt des Alterns: biomedizinische und psychosoziale Herausforderungen“, 06-08.09.18, Köln.

 

 

 

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Letzte Änderung: 15.03.2023
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