Institut für Gerontologie Über uns

Das Institut für Gerontologie wurde 1986 von Frau Prof. Dr. phil. Dr. h.c. mult. Ursula Lehr - Bundesministerin a.D. - gegründet und stand von 1997 bis 2021 unter der Leitung von Prof. Dr. phil. Dr. h.c. Dipl.-Psych. Andreas Kruse. Aktuell ist Prof. Dr. Eric Schmitt als geschäftsführender Institutsleiter eingesetzt, ab dem 15.05.2026 wird Frau Prof. Dr. Anja Leist als Direktorin antreten.

Das Institut für Gerontologie erforscht Altern und das höhere Lebensalter als heterogene, multifaktoriell bedingte und gesellschaftlich relevante Lebensphase mit Hilfe von verhaltens-, kultur-, sozialwissenschaftlichen, epidemiologischen und demographischen Perspektiven. 
Die Erforschung des Alterns als komplexe Verflechtung gesellschaftlicher, sozialer und biologischer Bedingungen erfolgt mittels interdisziplinärer Herangehensweisen und einem Schwerpunkt auf der empirischen Auswertung komplexer, längsschnittlicher Daten. Gelingendes Altern und Altern unter herausfordernden Umständen werden mit funktionellen, (mentale) gesundheitsbezogenen und kognitiven Maßen untersucht, mit einem Schwerpunkt auf Demenz und anderen neurodegenerativen Erkrankungen. Wir forschen ebenfalls zu alter- und alternsrelevanten Themenkomplexen wie Ausgestaltung von Pflege oder persönliche Einstellungen zu Tod und Sterben. 
Ergänzend befasst sich die Arbeit des Instituts mit der Abbildung sozioökonomischer Bedingungen, gesellschaftlicher Dynamiken und intergenerationellen Prozessen in alternden Gesellschaften. Dabei erfahren sowohl Grundlagenforschung als auch angewandte Forschung mit Einsichten für Politik und Versorgung große Wertschätzung.

Letzte Aktualisierung 23.4.2026